Handyschulden – und nun?

Was ist sind Handyschulden?
Eine weit verbreitete Ursache in die Schuldenfalle zu geraden sind die Handyschulden. Anbieter werben mit günstigen Grund- und Tarifgebühren in den ersten Monaten nach Vertragsabschluss, nach dieser Zeit kommen horrende Kosten auf den Vertragsnehmer zu.

Die Schuldenfalle kann aber auch schon nach der ersten Rechnung zuschnappen, denn hier werden die Kosten für das Handy, die Anschlussgebühren, Gesprächsgebühren und die Kosten für versendete SMS und MMS berechnet.

Gerade Jugendliche und junge Erwachsene verschulden sich hoch und verlieren den Überblick der verbrauchten Kosten. Das Handy dient in der heutigen Zeit nicht nur zum Telefonieren – Nein, es verbindet MP3 – Player, Gameboy und Telefon in einem Gerät. Dies machen sich auch diverse Anbieter von Klingeltönen, Musik und Spielen zum Vorteil und bieten teure Abonnements an, die häufig schwer zu kündigen sind.

Hat die Schuldenfalle erst einmal zugeschlagen ist es schwer wieder einen Ausweg zu finden. Die Vertragslaufzeiten sind lange, in der Regel 24 Monate. Die Tarifanbieter lassen sich meistens auf eine Teilzahlung ein, jedoch sollte das Handy bzw. die Handykarte nicht mehr verwendet werden da sich ansonsten immer neue Kosten anhäufen.

Wird der Handyvertrag nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt, verlängert er sich automatisch um weitere zwei Jahre.

Handyschulden sind nicht zu unterschätzen, denn auch hier kann ein negativer Schufaeintrag anfallen und zukünftig ist es dann sehr schwer, wenn nicht fast unmöglich weitere Verträge, egal welcher Art abzuschließen.